Arbeiten, denken und planen mit Bildern
Klar, visuell, gemeinsam
Ich arbeite bewusst werkzeugagnostisch, weil sich Software schnell ändert, während gute visuelle Strukturen lange tragen, also konzentriere ich mich auf Abläufe, die sich von Tool zu Tool übertragen lassen, auf einfache Vorlagen, die im Alltag wiederverwendet werden können, und auf klare Regeln für Moderation, damit Besprechungen mit virtuellem Whiteboard, Mindmap oder visuellen Boards messbar ruhiger, strukturierter und nachvollziehbarer ablaufen.
Ich verbinde digitale Whiteboards mit konkreten Beispielen aus echten Meetings und Projekten.
Ich nutze Mindmapping, um komplexe Themen so zu strukturieren, dass alle den roten Faden sehen.
Ich vergleiche Werkzeuge nüchtern und helfe Teams, pragmatische Entscheidungen für ihren Alltag zu treffen.
Klar, visuell, gemeinsam
Ich treffe Entscheidungen für oder gegen ein bestimmtes Whiteboard, eine Mindmapping-Lösung oder eine visuelle Plattform immer entlang klarer Prinzipien, die Transparenz, ruhige Zusammenarbeit und nachhaltige Nutzung in den Mittelpunkt stellen.
Ich bevorzuge klare, gut lesbare Strukturen gegenüber visuellen Effekten, vergleiche Varianten mit bestehenden Arbeitsabläufen und frage bei jeder neuen Funktion, ob sie dem Team hilft, Entscheidungen nachzuvollziehen, denn nur wenn Inhalte ruhig und eindeutig angeordnet sind, können Teilnehmende in Meetings konzentriert mitdenken, statt sich durch überladene Flächen zu kämpfen.
Ich sehe visuelle Zusammenarbeit als gemeinsamen Arbeitsraum, in dem jede Person ihren Beitrag sichtbar macht, deshalb gestalte ich Whiteboards, Mindmaps und visuelle Boards so, dass sie unterschiedliche Arbeitsstile zulassen, und spreche offen über Grenzen, etwa wenn Bandbreite, Hardware oder Barrierefreiheit bestimmte Effekte oder Layouts unpraktisch machen.
Ich plane visuelle Abläufe so, dass sie auch in einigen Jahren noch anpassbar sind, verzichte bewusst auf starre Vorlagen, die an eine Plattform gebunden sind, und dokumentiere Entscheidungen transparent, damit Teams ihre eigenen Muster weiterentwickeln, historische Erfahrungen berücksichtigen und neue Werkzeuge ohne Bruch einführen können.
| Jahr | Ereignis | Kategorie | Details |
|---|---|---|---|
| Vom Papier zum Bildschirm | Anfang | In den ersten Jahren arbeitete ich fast ausschließlich mit physischen Flipcharts, Haftnotizen und Moderationskarten, sammelte Erfahrungen in klassischen Workshops und stellte fest, wie oft gute Ideen nach dem Termin in Ordnern verschwanden, was mich dazu brachte, digitale Alternativen nüchtern zu prüfen, statt sie als bloßen Trend abzutun. | |
| Erste digitale Experimente | Werkzeuge | Mit der Verbreitung von virtuellen Whiteboards begann ich, dieselben Abläufe, die auf Papier funktionierten, in verschiedene digitale Werkzeuge zu übertragen, verglich Bedienkonzepte, erprobte Mindmapping-Funktionen und testete, wie gut sich Ergebnisse aus diesen Plattformen in bestehende Dokumentationen und Berichte übernehmen lassen. | |
| Fokus auf Online-Meetings | Remote | Als verteilte Zusammenarbeit wichtiger wurde, verlagerte ich einen großen Teil meiner Arbeit in virtuelle Räume, entwickelte klare Abläufe für Online-Workshops, in denen Whiteboard, Mindmap und Chat sinnvoll zusammenspielen, und lernte aus vielen Versuchen, welche visuellen Strukturen Teilnehmende wirklich durch eine Sitzung tragen. | |
| Eigene Modelle entwickeln | Methodik | Aus wiederkehrenden Mustern formte ich meine interne Methode visuelle Arbeitsarchitektur, mit der ich Teams helfe, ihre typischen Besprechungen zu kartieren, passende visuelle Bausteine auszuwählen und sie in einer Bibliothek zu sammeln, die unabhängig vom konkreten Tool gepflegt werden kann. | |
| Begleitung von Teams | Praxis | Heute arbeite ich mit Teams aus unterschiedlichen Branchen in der Schweiz zusammen, begleite sie dabei, ihre visuellen Arbeitsweisen zu dokumentieren, an neue Plattformen anzupassen und kritisch zu prüfen, ob ein zusätzliches Tool wirklich nötig ist oder ob eine bewusste Nutzung bestehender Whiteboards und Mindmaps genügt. |
Verantwortlich für Remote-Workshops und Whiteboard-Setups
Fokus auf Meeting-Design und digitale Arbeitsräume
Verantwortlich für visuelle Projektplanung und Dokumentation
Wenn ich über meine Arbeit mit visuellen Whiteboards, Mindmapping-Tools und kollaborativen Plattformen spreche, verlasse ich mich lieber auf nüchterne Stimmen aus der Praxis, denn sie erinnern daran, dass nicht jede Sitzung reibungslos läuft und dass Experimente mit neuen Arbeitsweisen Zeit brauchen, bis sie im Team wirklich selbstverständlich werden.
Ich hatte viele Online-Workshops erlebt, in denen das Whiteboard nur eine bunte Spielwiese war, doch hier wurde von Anfang an sauber zwischen Spielerei und Struktur unterschieden, wir testeten verschiedene Layouts für Agenda, Brainstorming und Entscheidungsfindung, verglichen sie mit unseren bisherigen Besprechungsnotizen und wählten dann bewusst jene Varianten, die sich mit unserem vollen Kalender vereinbaren lassen, was mir zeigt, dass visuelle Zusammenarbeit nur dann trägt, wenn sie konsequent auf reale Einschränkungen im Arbeitsalltag Rücksicht nimmt.